Unsere Erwartungen an das Projekt
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Dieser Text bezieht sich auf ein Magdeburger Projekthaus...

Erwartungen an das Projekt
Wir haben mit diesem Hausprojekt einen ökologischen Anspruch, einen sozialen Anspruch
und wollen dort einen Raum für Kinder- und Jugendarbeit schaffen. Wichtig sind uns dabei ein konstruktives Miteinander in der Gruppe und eine emanzipatorische Praxis im Umgang miteinander.

Wir wollen ein Hausprojekt, wo gemeinsames Wohnen und politische Arbeit möglich sind. Meist werden diese Bereiche künstlich getrennt. Mensch kann beispielsweise in einem sozialen Wohnprojekt zusammen wohnen und versuchen gleichberechtigt, fair und unter Ausschaltung einiger herrschaftlicher Prinzipien zu leben. Aber der Ort zum politischen Handeln ist dann meist ganz woanders. Denn das Problem ist, dass es wenige Orte gibt, in denen vorgesehen ist, dass politische Arbeit geschieht und Menschen dort wohnen. Das wollen wir ändern.

In der Gesellschaft ist oft die Rede von der Trennung von Arbeit und Privatleben. In der „Szene“ dagegen wird von vielen gesagt, „Das Private ist politisch“. Die politische Theorie ist die eine Seite – die eigene Praxis die andere. Mensch sollte immer versuchen, dass zu leben, was mensch für richtig hält. Durch die Trennung von Wohnen und politischer Arbeit wird dieser Anspruch umgangen.

Eine Verbindung dieser zwei Bereiche bietet viele neue Potentiale. Menschen erleben ihre Tätigkeit weniger als „Arbeit“. Vielmehr gehört politische Betätigung zum Alltag. Damit wird die Aussage „Das Private ist politisch“ verwirklichbar.

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